Ausstellung

Motoi Yamamoto - Ende der Ausstellung

 



 

120 kg Salz waren in der Kunst-Station Sankt Peter auf 113 qm als Labyrinth zu sehen. Am vergangenen Sonntag haben die Kinder vorsichtig und respektvoll begonnen diese beeindruckende Installation abzubauen, fuhren zum Rhein und gaben das Salz der Natur zurück. Ein letztes Mal formte sich das Salz auf dem Boden in Sankt Peter zu Mustern und Bildern in der kreisrunden Fläche, bevor es vollständig verschwand. Alles Salz wurde mitgenommen.

 



 

Wir danken allen Besuchern die Teil dieser Aktion waren. Motoi Yamamoto bittet darum, das Salz ins Meer zu werfen und ein Bild davon an ihn zu senden: salz@mikikosatogallery.com

Die Bilder sind auf der Internetseite des Künstlers zu sehen.

 

www.motoi.biz

 



 

Der Katalog wird in den nächsten Tagen erscheinen, 48 Seiten/20 Euro, und kann vorbestellt werden unter: kunst@sankt-peter-koeln.de

 



 

Motoi Yamamoto: Salz

 

22. April bis 6. Juni 2010

 



 

Kaum einen halben Millimeter groß sind die Kristalle, das Salz, mit denen Motoi Yamamoto Sklupturen erstellt. Seine Installationen hingegen erstrecken sich über ganze Räume – viele Quadratmeter groß. In tagelanger Arbeit erstellt er Blütenfelder, Treppen oder Labyrinthe. Der Prozess ist Teil des Werkes und in Sankt Peter ab dem 16. April öffentlich zugänglich.

 

In Japan steht das lebensnotwendige Mineral Salz für Reinigung. Yamamoto fand im Umgang mit dem frühen Tod einer nahestehenden Person zu diesem Element. „Um die Realität zu Akzepieren“ begann er mit Salz Objekte des Suchens und der Vergänglichkeit zu erstellen. Endlos scheinende Labyrinthe verlieren sich in der Weite zu einer graphischen Struktur. Es ist eine meditative Skulptur in der sich der Betrachter nicht verliert, sondern sich vielmehr findet.

In der Kunst-Station Sankt Peter wird diese Arbeit nun in einen Rahmen gestellt, der die Frage nach dem Verhältniss und der Bedeutung von Form und Material stellt: Ihr seid das Salz der Erde, ich bin der Weg, die Wahrheit… Viele Bezüge entstehen im Kirchenraum, die Bilder schlagen eine Brücke zwischen den Kulturen und laden wie Zengärten zum Innehalten ein.

 

Am Ende der Ausstellung werden die Besucher gebeten wiederzukommen, das Salz mitzunehmen um dieses dem Meer zurückzugeben. Das Salz wird dem Naturkreislauf zurückgegeben und steht so wieder am Anfang – für etwas Neues. Motoi Yamamoto bittet dieses zu photographieren und ihm die Bilder per Mail zu schicken.

salz@mikikosatogallery.com