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Die Flurgespräche sind aus einer Elterninitiative entstanden. Ihnen geht die alljährliche Frage voraus: Was passiert mit den Kindern, wenn der Erstkommunionkurs abgeschlossen ist? Meist hat sich der nächste Kurs schon zusammengefunden und die Aufmerksamkeit bei Seelsorgern und engagierten Laien richtet sich auf die neuen Gesichter. Mit dieser Frage befassten sich einige Eltern: Unter ihnen gibt es ein hohes katechetisches Interesse und pädagogische Kompetenz. Jetzt kommen die Kinder am Sonntagmittag zusammen. Die Mädchen und Jungen schlüpfen in die Ministrantenalben und sind bei der Begrüßung der Gemeinde zugegen. Nach dem Eingangsgebet ziehen sie sich in der kleinen Gruppe von etwa zehn in den Flur hinter der Sakristei zurück und erarbeiten mit zwei Erwachsenen einen biblischen Text. Sie haben dafür etwa 25 Minuten Zeit. Erstaunlich ist oft das Ergebnis, über das sie je nach Vorbereitung oder Begeisterung später erzählen. Mit dem Ende des Wortgottesdienstes ziehen sie an den Gabentisch und tragen das Brot, den Wein, den Weihrauch und das Wasser gegen die Sünden des Pfarrers an den Altar. Der Rest ist dann die Mittagsmesse der Gemeinde.
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