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Das geschriebene Wort ist allgegenwärtig. In Zeiten pausenlosen Datenaustauschs sind wir ständig umgeben von bedeutenden und unbedeutenden Zeichen. Wie aber das Signal vom Rauschen unterscheiden?
Die Kunst-Station Sankt Peter öffnet ihren Raum für die Begegnung mit den Autoren unserer Zeit. So unterschiedlich sie in ihrer je eigenen Literatur sein mögen, eint sie doch die Sehnsucht nach dem richtigen Wort. Mit Sorgfalt lösen sie es aus der Flut sprachlicher Information, wenden es spielerisch hin und her, wägen ab, stellen in Frage. Sie zeichnen das Unaussprechliche nach, erschaffen neue, einzigartige Welten. Sie bringen uns zum Lachen, zum Weinen, erschüttern oder berühren uns. Wer sich der Literatur öffnet, kann sich selbst in den Worten eines anderen begegnen.
Lesen und Schreiben sind einsame Handlungen, Autor und Leser begegnen sich in einem virtuellen Raum. Eine Autorenlesung holt diese Begegnung in die Wirklichkeit. Denn gesprochen wirkt das Wort oftmals intensiver als gelesen, vorausgesetzt es findet den richtigen Ort und die richtige Zeit.
weißer als sonst
Ulrike Almut Sandig liest Lyrik und Prosa
8. September 2010 - 19.30 Uhr
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Tod, wo ist dein Stachel?
Literarische Zeugnisse zum Tod
1. November 2010 - Allerheiligen - 19.30 Uhr
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