Meditation

Es fällt inzwischen auf. In vielen Magazinen und Zeitschriften werden Übungen vorgestellt, um zur Ruhe zu kommen, um Achtsamkeit zu üben oder seinem eigenen inneren Selbst zu begegnen. Meditation ist der große und weite Sammelbegriff, der ebenso „Mut zur Stille“ bedeutet wie eine Einladung zum Schweigen, auf der Suche nach der eigenen Mitte. Für den religiösen und gläubigen Menschen ist damit immer verbunden die Suche nach Gott, der nach dem heiligen Kirchenlehrer Augustinus der tiefste Seelengrund unseres Selbst ist.

 

Angebote zur Meditation in Sankt Peter

 

Meditation jeden vierten Sonntag im Monat

In Sankt Peter bieten wir an jedem vierten Sonntag im Monat um 19.30 Uhr eine gemeinsame Meditationsübung an, bei der von der äußeren Wahrnehmung des Leibes und durch Achten auf das Atmen immer mehr in unsere Innenwelt gelangen. Allmählich finden wir dort Ruhe, und Schweigen wird zum Gebet. Die Tiefenmeditation ist noch keine Gotteserfahrung, aber sie schenkt uns eine Ahnung davon, dass unser Leben und Leib mehr ist als ein biologisches Produkt und von uns mehr wahrgenommen werden kann und will als das, was wir mit unseren Sinnen und unserem Denken allein erfassen.

 

Innehalten am Mittag in den Sommermonaten

In den Monaten Mai bis September können Sie an jedem Mittwochmittag zwischen 12.30 und 12.50 Uhr im weiten, leeren Raum von Sankt Peter Ruhe finden und meditieren. Kurze Anleitungen und Impulse werden gegeben.

 

Für den Heiligen Ignatius sind regelmäßige Zeiten der Besinnung und Meditation für das geistliche Leben unerlässlich.

 

Beten und Meditieren mit Ignatius – hier und jetzt

Wer jetzt sofort zur Ruhe kommen will und für wenige, höchstens zehn Minuten beten, für den bieten AUCH AUF DEUTSCH die Jesuiten in Irland online einen Dienst an: Sacred Space in Deutsch. Es ist Meditation im Geiste des Heiligen Ignatius mit seinen Schritten:

 

sich in Seine Gegenwart zu begeben und innerlich still werden,

ein Eingangsgebet sprechen,

sich zu hinterfragen,

das Evangelium des Tages lesen und

betrachten und

mit dem Herrn in Zwiesprache zu treten

und dann die Zeit mit einem Dank abschließen.