{"id":12352,"date":"2022-04-12T05:18:51","date_gmt":"2022-04-12T05:18:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sankt-peter-koeln.de\/wp\/?page_id=12352"},"modified":"2022-08-22T09:31:29","modified_gmt":"2022-08-22T09:31:29","slug":"frank-gerritz-sculptural-light","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sankt-peter-koeln.de\/wp\/kunst-station\/kunst-archiv\/frank-gerritz-sculptural-light\/","title":{"rendered":"FRANK GERRITZ &#8211; SCULPTURAL LIGHT"},"content":{"rendered":"<p><strong>FRANK GERRITZ &#8211; SCULPTURAL LIGHT<\/strong><br \/>\n<strong>30. April bis 21. August 2022<\/strong><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>Sonntag, 21. August 2022, 15.00 Uhr &#8211; Finissage der Ausstellung<\/strong>Zum Abschluss der Ausstellung &#8222;Sculptural Light&#8220; befragt der K\u00f6lner Galerist J\u00f6rg Jung den K\u00fcnstler und die Kuratoren. Herzlich Willkommen!<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.sankt-peter-koeln.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/frank_gerritz_ausstellung_530-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"796\" class=\"size-medium wp-image-12609\" srcset=\"https:\/\/www.sankt-peter-koeln.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/frank_gerritz_ausstellung_530-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.sankt-peter-koeln.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/frank_gerritz_ausstellung_530.jpg 530w\" sizes=\"(max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><br \/>\nFoto: Christopher Clem Franken<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&#8222;Sculptural Light&#8220; ist die Antwort des Hamburger K\u00fcnstlers Frank Gerritz auf den lichtdurchfluteten Raum der Kunst-Station Sankt Peter. Mit seiner 1,80 mal 7,42 Meter messenden Bodenarbeit aus massiv gegossenen Eisenstr\u00e4ngen, 14 Barren aus purem Eisen, die in Raumrichtung eine Passage bilden, sowie drei gro\u00dfformatigen Wandarbeiten an der Ostwand und in der Taufkapelle markiert er den Raum auf beeindruckende Weise und f\u00e4ngt gleichzeitig sp\u00fcrbar sein Licht ein.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nFrank Gerritz, geboren 1964 in Bad Oldesloe, ist ein K\u00fcnstler, dessen Denken sich buchst\u00e4blich im Raum bewegt. Vom Boden ausgehend, greift sein Werk auf die Wand \u00fcber und wirkt von dort zur\u00fcck in den Raum. Bei den beiden Arbeiten &#8222;Im ersten Licht&#8220; bzw. &#8222;Im letzten Licht&#8220; in der Taufkapelle bearbeitete der Bildhauer Aluminiumtafeln so dicht mit einem Paintstick (\u00d6lwachs), dass deren Oberfl\u00e4chen \u00adeinerseits geschlossen wirken, andererseits aber die Struktur des Auftrags sichtbar bleibt. Schwarz ist nicht gleich Schwarz, wo die silbereloxierten Aluminiumfl\u00e4chen den Raum spiegeln, zeigt sich in den dunklen Partien der Oberfl\u00e4chen ein \u00adSchimmern, ein Rest von Licht, das sich je nach Standpunkt und Ausleuchtung ver\u00e4ndert. In der drei Meter hohen und ein Meter breiten Arbeit &#8222;The Darksides&#8220; unter den Chorfenstern aus der Renaissance entwickeln die mit Graphitstift auf einer MDF-Platte gezeichneten Fl\u00e4chen eine Materialit\u00e4t, die von unscharfen Spiegelungen gepr\u00e4gt ist und so die Oberfl\u00e4chen der zwei\u00addimensionalen Bildtr\u00e4ger in eine r\u00e4umliche Dimension \u00fcberf\u00fchren.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nDie vierzehnteilige Bodenskulptur &#8222;Passage&#8220; hat Frank Gerritz pr\u00e4zise auf die Proportionen des Raums von Sankt Peter entwickelt. Die besondere Materialit\u00e4t der gu\u00dfeisernen Str\u00e4nge nimmt gefangen. Da sie im Gl\u00fchofen \u00fcber viele Stunden nachgegl\u00fcht wurden, hat sich die Farbe ihrer Oberfl\u00e4che zu einem changierend Grau verdichtet. Doch vorher wurden sie auf die exakte L\u00e4nge von 180 Zentimetern ges\u00e4gt. So erscheinen sie als klare geometrische K\u00f6rper: 14&#215;14 und 180 Zentimeter in der L\u00e4nge, massiver Guss mit je 258 Kilo Gewicht. Die klare Form wird kontrastiert durch die unterschiedlichen Oberfl\u00e4chen der einzelnen Str\u00e4nge. Vom Ma\u00df her gleich, besitzen sie doch in ihrer jeweiligen Oberfl\u00e4che Individualit\u00e4t.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\nWer die im Kirchenraum positionierte Bodenskulptur &#8222;passiert&#8220;, wird von Ma\u00df und Rhythmus, gleichzeitig mit Material konfrontiert, das in der Feingestalt seiner Oberfl\u00e4che eine Vielzahl in Klarheit erfahrbar macht. Die Arbeiten an den W\u00e4nden auf Aluminium und MDF erscheinen dem wachen Auge damit nicht mehr nur schwarz, sondern in ihrer Sensibilit\u00e4t dem Licht und dem Raum gegen\u00fcber von einer im Sinn des Wortes bezeichnenden Vielfalt.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung<\/p>\n<p>FRANK GERRITZ<br \/>\nSCULPTURAL LIGHT<\/p>\n<p>am Samstag, den 30. April 2022, um 17.00 Uhr laden wir herzlich ein.<\/strong><br \/>\nEs sprechen: P. Stephan Kessler und Guido Schlimbach<br \/>\nOrgelimprovisation: Michael Veltman<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Samstag, 18. Juni 2022, 15:00  Uhr: <em> <a href=\"https:\/\/www.sankt-peter-koeln.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/katalogpraeser.pdf\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Katalogpr\u00e4sentation<\/a><\/strong><\/em> <\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FRANK GERRITZ &#8211; SCULPTURAL LIGHT 30. April bis 21. August 2022 &nbsp; Sonntag, 21. August 2022, 15.00 Uhr &#8211; Finissage der AusstellungZum Abschluss der Ausstellung &#8222;Sculptural Light&#8220; befragt der K\u00f6lner Galerist J\u00f6rg Jung den K\u00fcnstler und die Kuratoren. 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