Shannon Bool

Magnificent Transmutations — Shannon Bool29. August bis 25. Oktober 2026.
 

Mit der Ausstellung Magnificent Transmutations von Shannon Bool startet die Kunst-Station im Rahmen der DC Open und parallel zur Wiedereröffnung der Kölner Oper in die Herbstsaison 2026. Die szenische Präsentation der Künstlerin umfasst mehrere Objekte, die miteinander in Beziehung treten: Ein großer Bildteppich, Grandiose Magnificent Borderline, wird mit einer Straßenlaterne, Gaslight (name TBD), und Keramiken, Untitled, kombiniert. Die kanadische Künstlerin wählt hierfür das breite Hauptschiff und die Taufkapelle als Plätze in der Kirche aus.
 

Auf der Tapisserie sind elegant gekleidete Frauengestalten im Stil des Pariser Maison Lanvin der 2015er Jahre zu sehen, die in die Hochhausarchitektur von New York, den JP Morgan Chase Tower in Manhattan, im wahrsten Sinne des Wortes verwoben sind. Der Jacquard-Teppich – bei dieser Technik wird das Motiv direkt in das Gewebe eingewebt und nicht aufgedruckt – betont dieses Ineinandergreifen von Modegeschichte, futuristischer Architektur und gesellschaftlicher Bedeutung von Gestaltung.
Dazu platziert die Künstlerin eine eigens angefertigte Laterne, die auf die Straßenbeleuchtung der Berliner Karl-Marx-Allee referiert. Die Glaskörper nehmen die kräftig leuchtenden Farben der gotischen Kirchenfenster von Sankt Peter auf. Dieses Verweben von historischen und gegenwärtigen Bedeutungsebenen ist dem Werk von Shannon Bool stets anheim.
Die kleinformatigen Keramiken spiegeln Muster und Motive von Architektur des Mittelalters bis zum Design der Gegenwart wieder, die die Künstlerin in ihrem privaten Bildarchiv sammelt.
 

Als weiteres Highlight wird ab September 2026 das Werk Glass Curtain von Shannon Bool in der Oper der Stadt Köln zu sehen sein. Das Werk besteht aus zwei Mosaikwänden in den offenen Patios, die sich den Pausenräumen im 2. Obergeschoss des Riphan-Baues anschließen. Diese Patios führen auf den Offenbachplatz und lassen den Blick über die farbigen Wände auf den Himmel schweifen. Shannon Bool hat hierfür den Kunst-am-Bau-Wettbewerb 2022 gewonnen. Die Kunst-Station freut sich, in einen direkten Dialog mit der Oper der Stadt Köln zu treten.

 
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Shannon BoolShannon Bool, geboren 1972 in Kanada, lebt und arbeitet in Berlin. Zunächst studierte sie Englische Literatur und Psychologie an der University of Victoria. Danach folgte ab 1998 ein Studium am Emily Carr Institute of Art and Design in Vancouver. Im Jahr 2001 ging Bool an die Cooper Union School of Art in New York und dann an die Städelschule in Frankfurt/Main, 2001 bis 2004. Shannon Boll ist Professorin an der Kunsthochschule in Mainz. Repräsentiert wird die Künstlerin von der Düsseldorfer Galerie Kadel-Willborn.

 
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Zur Eröffnung der Ausstellung
in der Kunst-Station Sankt Peter Köln
am Samstag, den 29. August 2026, 18 Uhr
laden wir herzlich ein.

Begrüßung durch P. Stephan Kessler SJ
und Guido Schlimbach,
Vorsitzender des Kunstbeirates,
 

Einführung von Renate Goldmann,
Kuratorin der Ausstellung, Mitglied des Kunstbeirates
 

Orgelimprovisation von Michael Veltman
 
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Weitere TermineSo, 25.Oktober 2026, 15 Uhr
Finissage
Gespräch mit der Künstlerin
in der Kunst-Station Sankt Peter
 
 
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