Heiliger Raum

 

Wer Sankt Peter betritt, gezielt oder angelockt von der Turm-Schrift: Don’t Worry, Sorge dich nicht, kommt in einen leeren Raum. Das Licht der Fenster spiegelt sich auf blankem Boden. Keine Stühle. Keine Blumen. Schmucklos. Nackt. Was leuchtet, sind die Renaissance-Fenster, gerahmt in milchigen Scheiben aus Licht.
Sankt Peter ist eine ungewöhnliche katholische Kirche.

Rubensbild

Mitten im Dreißigjährigen Krieg schuf Peter Paul Rubens 1638 das Hauptaltarbild für Sankt Peter. Es war sein Geschenk an die Pfarrei, in der er getauft wurde und bis zu seinem zwölften Lebensjahr lebte, einen Steinwurf von der Kirche entfernt. Es war auch sein letztes Bild, das er schuf.

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Renaissance-Fenster

Der besondere Schatz von Sankt Peter sind die Glasfenster aus der Renaissance. Als man 1997 die Fenster ausbaute und restaurierte, entschied man sich 2000, nur die Originalteile der Renaissance wieder einzusetzen. Alles andere blieb weg. Nun leuchten die Fenster und geben dem Raum ihren hellen Charakter.

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Chillida Skulptur

Die Granitskulptur Gurutz Aldare ist ein steinernes Memento an die Kreuzigung auf Golgotha und stammt vom baskischen Bildhauer Eduardo Chillida. Sein ursprüngliches Alabastermodell aus dem Jahr 1969 steht bis heute in den Vatikanischen Museen. Der Entwurf ist ein Geschenk Chillidas an die Gemeinde.

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Turm

DON'T WORRY, SORGE DICH NICHT, so leuchtet es vom romanischen Kirchturm Sankt Peters in die Stadt hinaus. SORGE DICH NICHT ist eine Lichtinstallation des Londoner Künstlers Martin Creed. Es ist die Aufforderung Jesu, vor lauter Sorge nicht das Eine Wichtige aus dem Auge zu verlieren. Unser Leben.

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Marien

Sankt Peter besitzt zwei wertvolle gotische Marienskulpturen, die in Sankt Peter sehr verehrt werden: die Madonna mit Kind aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts und die Pietà, eine niederrheinische Arbeit aus gepresstem Marmorstaub. Diese Skulptur galt als im 2. Weltkrieg verschollen. Auf abenteuerlichem Weg kam sie zurück.

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Sakramentskapelle

Die Gitterkapelle dient dem persönlichen Gebet und der Anbetung. Und sie ist eine Schatzkammer besonderer Art. In ihr wird nicht nur das Allerheiligste verwahrt, hier sind auch zwei wertvolle Reliquienschreine zweier bedeutender Heiliger verwahrt und das Triptychon von 1512.

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Altar

Der Architekt der Kirche, Ulrich Wiegmann, entwarf für Sankt Peter einen Altar, der den Anforderungen des Raums, den Proportionen und der Ästhetik entspricht. Der schlichte Tisch wurde im gleichen Beton wie der Fußboden der Kirche gegossen. Joachim Kardinal Meisner hat diesen Altar feierlich in einem Gottesdienst konsekriert.

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Mesusa

Wer durch den Haupteingang Sankt Peter betritt, dem fällt vielleicht am rechten Türpfosten in Augenhöhe ein kleines, wertvolles Kästlein auf. Es ist eine jüdische Mesusa. Was bedeutet sie? Wie kommt sie dorthin? Die Mesusa von Sankt Peter, ein Zeichen tiefer Wertschätzung "unserer älteren Geschwister".

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Glocken

Die sieben Glocken von Sankt Peter gehören neben Dom und Sankt Aposteln zu den historisch bedeutsamsten Glockenensembles Kölns. Die Petrusglocke von 1393 ist die älteste datierte Glocke Kölns. Sankt Peter, Sankt Aposteln und, in ökumenischer Verbundenheit, die Antoniterkirche läuten jeden Samstag um 16.45 Uhr den Sonntag ein.

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Orgeln

Das musikalische Herz von Sankt Peter schlägt in seinen beiden Orgeln. Ab 2002 neu installiert, sind sie die modernsten ihrer Art. Hier spielen weltberühmte Organisten, beginnend mit dem Visionär der Orgel Peter Bares, und nun sein Nachfolger Dominik Susteck.

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